Konzertüberblick
Zum Besuch der Kirchenkonzerte sind Sie herzlich eingeladen. Sie müssen keine Eintrittsgelder bezahlen und keine Karten besorgen. Wir bitten bei allen Veranstaltungen um Spenden am Ausgang zur Durchführung der Konzerte (einige Künstler werden anteilig der Spendensumme honoriert) und zur Unterstützung der Kirchenmusik auf Amrum. Für die Fortführung der Arbeit sind wir auch außerhalb eines Konzertbesuchs für Spenden dankbar. (IBAN DE14 5206 0410 4906 4028 28)
Sonnabend 21. März 15 Uhr
Clemens-Hüs Nebel
Stiftungsfest – Fest der Kirchenmusik
geselliger Nachmittag mit Kaffee und Kuchen
und Musik von Posaunenchor und Jungbläsern, Flötenkreis und Kinderchor der Kirchengemeinde
Eintritt frei
Freitag 3. April 15 Uhr
St.-Clemens-Kirche Nebel
30 Minuten Orgelmusik zum Karfreitag – Passionschoräle in Bearbeitungen von Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms, Thomas Riegler u.a.
Katharina Rau – Orgel
Eintritt frei, Spende für die Kirchenmusik am Ausgang herzlich willkommen
Mittwoch 8. April 19:30 Uhr
Kapelle Wittdün
Musik der Stille – ein Abend voller Klangpoesie
Pianist und Komponist Jon Thebur am E-Piano
Eintritt frei, Spende am Ausgang erbeten
Tauchen Sie ein in eine Welt, in der die Zeit für einen Moment stillzustehen scheint.
Unter dem Titel „Musik der Stille“ lädt der deutsche Pianist und Komponist Jon
Thebur zu einem außergewöhnlichen Konzerterlebnis ein, das die Grenzen
zwischen Pop-Nostalgie und klassischer Moderne sanft auflöst.
Schon früh experimentierte Thebur mit den Synthesizer-Klängen der 80er Jahre,
bevor er seine Ausdruckskraft durch ein klassisches Klavierstudium sowie Studien
in Jazzpiano und Komposition perfektionierte. Heute fließen diese Einflüsse in ein
minimalistisches Gesamtwerk, in dem das Klavier die Hauptrolle spielt – mal
puristisch, mal ergänzt durch die sanften, exotischen Klänge von Sansula und
Kalimba.
In seinen Kompositionen fokussiert sich Jon Thebur auf den melodischen
Augenblick. Es ist eine Musik des Innehaltens: Das Zerbrechliche trifft auf das
Hoffnungsvolle, Nachdenklichkeit auf pure Schönheit. In der rund einstündigen
Darbietung erschafft er eine sphärische Atmosphäre, die den Zuhörer dazu einlädt,
den Alltag hinter sich zu lassen und sich ganz dem Moment hinzugeben.
Erleben Sie einen Abend voller Besinnlichkeit und lassen Sie sich von Jon Theburs
Klangwelten durch die Stille tragen.
Sonnabend 18. April 16 Uhr
Kapelle Wittdün
„Sing a song with me“ – Musik mit dem St.-Clemens-Chor
Audrey Snyder, John Rutter, Gospel und mehr zum Zuhören und Mitsingen
Leitung: Katharina Rau
Eintritt frei, Spende am Ausgang erbeten
Sonnabend 2. Mai 19 Uhr
Kapelle Wittdün
VATERLAND? EIN SCHIFF KOMMT NACH HAUSE
Eine maritime Lesung mit Texten von Heinz Liepman und Musik
Im Mittelpunkt steht der Roman DAS VATERLAND des heute fast vergessenen Autors Heinz Liepman: Sohn eines jüdischen Kaufmannsgehilfen aus Osnabrück, der später als Dramaturg an den Hamburger Kammerspielen arbeitete. Seine Karriere als Schriftsteller endete 1933 jäh mit dem Verbot seiner Bücher.
In seinem Buch erzählt Liepman die berührende Geschichte der Mannschaft des Fischkutters „Kulm“, die im Frühjahr 1933 nach drei Monaten auf See, ohne Funkkontakt oder einen Hafen angelaufen zu haben, in ein auf schreckliche Weise verändertes Hamburg zurückkehrt. Die Schauspieler und Musiker Stephan Möller-Titel und Jochen Klüßendorf erzählen diese Geschichte – mit viel Hamburger Lokalkolorit und trotz allem nicht ohne Humor: „Wir kennen alle Orte, an denen die Geschichte spielt und haben eine persönliche Vorliebe für die Sehnsucht der Seeleute nach dem Meer und der Heimat. Aber wir haben keine persönlichen Erfahrungen mit Verfolgung, Diskriminierung und Berufsverbot. Allenfalls eine vage Vorstellung, wie wir uns selbst angesichts von Grausamkeit und Unmenschlichkeit verhalten würden. Deshalb gehen wir vorsichtig auf diese vergessene Geschichte zu. Aber eine erst verbotene und dann vergessene Geschichte zu erzählen kann nicht verkehrt sein und zur Sicherheit haben wir auch diesmal wieder unsere Instrumente mit an Bord.“
Jochen Klüßendorf und Stephan Möller-Titel
Eintritt frei, Spende am Ausgang erbeten
Sonnabend 9. Mai 15 Uhr – 17 Uhr
Clemens-Hüs in Nebel
Gospelcafé mit Barbara Pfalzgraff
Anmeldung telefonisch unter 04682-1034.
Bitte gern Kuchen mitbringen.
Sonnabend 16. Mai 17 Uhr
Kapelle Wittdün
Peter Schindler „Sonne, Mond und Sterne“
Kantate mit Gedichten und Balladen vom Mittelalter bis zur Romantik
Kammerchor canterino
Wiebke Rutenberg – Sopran, Julian Bongert – Bariton, Gerd Jordan – Klavier
Leitung: KMD Günter Bongert
Eintritt frei, Spende am Ausgang erbeten.
Mittwoch 20. Mai 20 Uhr
Kapelle Wittdün
»stille töne«
Konzert mit dem Duo “Organ meets Gong”
Improvisationen und Werke von Johann Sebastian Bach, Ruth Zechlin und Arvo Pärt
Duo Organ meets Gong (Hamburg):
Kerstin Petersen (Orgel) & Ada Namani (Gong und Klanginstrumente)
Eintritt frei, Spende am Ausgang erbeten
Mittwoch 27. Mai 20 Uhr
St.-Clemens-Kirche Nebel
Orgelkonzert – Caritas abundat – „Von der Tiefe bis zu den Sternen überflutet die Liebe das All“ (Hildegard von Bingen) – was uns verbindet mit der lebendigen Erde –
Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Arvo Pärt, Karl Jenkins, Louis Vierne, Hildegard von Bingen, Hans Zimmer und Improvisationen
Texte von Schriftstellerinnen über unsere Verbindung zur Natur
Birgit Wildeman (Nieblum / Föhr)
Eintritt frei, Spende am Ausgang erbeten
Die Mystikerin Hildegard von Bingen sieht in ihren Visionen eine leuchtende Säule, die unser Innerstes mit dem Universum verbindet. Aus diesem stammt alles Leben, als vor 4,5 Milliarden Jahren die Erde entstand: die Gase, das Wasser, viel später erst die Lebewesen. Vom Großen bis ins Kleinste, von der Kommunikation zwischen Menschen und Pflanzen, der Kooperation der Mikroorganismen beschreiben Naturwissenschaftlerinnen, Poetinnen und Umweltaktivistinnen, wie wir verbunden sind mit allem, was lebt – und dadurch vielleicht Hoffnung schöpfen können auf eine allem innewohnende Harmonie. Die Orgelmusik versucht diese Impulse auf vielfältige Weise widerzuspiegeln.
Birgit Wildeman, gebürtige Münsteranerin, studierte nach erstem Orgelunterricht bei Winfrid Berger, in Köln und Amsterdam. Seit 30 Jahren lebt sie auf der Nordseeinsel Föhr. Als Konzertorganistin beschäftigt sie sich in ihren Programmen oft mit außermusikalischen Themen, wie dem Bezug der Menschen zur Natur. Zum Niederländischen Kinofilm „Silence of the tides“ („Atem des Meeres“, 2019) spielte sie die Filmmusik mit Klangimprovisationen an der Arp-Schnitger-Orgel auf Pellworm.
Mittwoch 3. Juni 20 Uhr
St.-Clemens-Kirche Nebel
Orgelkonzert – Johann Sebastian Bach und die Norddeutsche Schule
Werke von Bach, Buxtehude, Tunder, Sweelinck, Susanne von Soldt, Husumer Orgelbuch
KMD Kai Krakenberg (Husum)
Eintritt frei, Spende am Ausgang erbeten
