Willkommen auf unserer Gottesdienstseite ...

Gottesdienst zum Erntedankfest

Musik zum Beginn: “Straight ahead” von Michael Schütz (Orgel: Anne-Sophie Bunk)

Willkommen auf der Gottesdienstseite der ev. Kirche auf Amrum. Zum Oktober laden wir Sie ein, hier einen (Ernte)-Dank Gottesdienst zu feiern. Wir auf Amrum haben ihn Mitte September in der Kirche und auf der Festwiese am Watt gefeiert. Kommen Sie hier auf der Website gerne noch mit dazu. Gleich im Anschluss an diesen Begrüßungstext können Sie das Vorspiel von Anne-Sophie Bunk auf der Orgel noch einmal hören – dann unterlegt mit Bildern des Schmucks des Erntedankgottesdienstes. Ein herzlicher Dank senden wir hierfür den Eltern der Konfirmation 2021, die uns diese Festdekoration gestaltet haben. So können Sie heute mit uns noch einmal auf die Festwiese gehen.

Erntedank – das ist Zeit für Dankbarkeit. Dankbarkeit – da gibt es große Dinge: Bewahrung und Glück in wichtigen Dingen – zu leben, eine große Liebe, Freiheit, Gesundheit… Und manchmal lohnt es sich, wie ein weiser Mensch, eine Handvoll Bohnen in der Tasche zu haben. Immer, wenn er einen Grund zur Dankbarkeit am Tag empfindet, nimmer er eine Bohne aus der rechten Tasche und tut sie in die linke. Da war ein Lachen eines Kindes, die Sonne zwischen den Wolken, ein gutes Gespräch auf der Straße, der Bus kam pünktlich oder auf der Arbeit ist etwas zur Zufriedenheit gelungen. Am Abend nimmt er – oder sie – die Bohnen der linken Tasche in die Hand. An so manche konkrete Situation kann er sich erinnern. Und stärkt damit die Dankbarkeit. Am Ende kommen alle Bohnen für den nächsten Tag wieder in die rechte Tasche. Voller Hoffnung auf Gelegenheiten für Dankbarkeit am nächsten Tag. Mindestens so viele dankbar-glückliche Momente wie Sie Bohnen in der Tasche haben, wünsche ich Ihnen.

Auf dieser Seite finden Sie – dem Ablauf eines Gottesdienstes folgend – Musik, Texte, Gebete und Lieder. (zum Mitsingen – die Texte sind jeweils unter den Videos zu finden). In den einzelnen Videos finden Sie vieles zum Anklicken – einiges – wie diese Begrüßung – ist zum Lesen eingestellt. Wählen Sie aus oder klicken Sie alles nacheinander an – wir wünschen Ihnen gesegnete innere Zeiten.

Im Laufe dieses Gottesdienstes finden Sie folgende Lieder zum Mitsingen: Wir pflügen und wir streuen, Lasst uns den Weg der Gerechtigkeit geh’n und Bleib bei mir, Herr. Den Abschluss bildet das letzte in einem offiziellen Gottesdienst in der Kirche St. Clemens auf Amrum von Anne-Sophie Bunk auf der Orgel gespielte Stück: Fantasie G-Dur von Johann Sebastian Bach. Daran angehängt hören wir sie noch einmal auf dem Flügel im Clemens-Hüs: “Claire de Lune” von Claude Debussy unterlegt mit Fotos des beeindruckenden Sommer-Vollmonds 2021 von Jessica Diedrich.

Wir feiern den Gottesdienst im Namen Gottes – dem wir das Leben verdanken, im Namen Jesu, der uns Nahrung gibt und das Brot des Lebens und im Namen des Heiligen Geistes – innere Kraft zum Danken. AMEN

Lieder zum Beginn:  Wir pflügen und wir streuen

1. Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land, doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand: Der tut mit leisem Wehen sich mild und heimlich auf und träuft, wenn heim wir gehen, Wuchs und Gedeihen drauf.

Refr.: Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn, drum dankt ihm dankt, drum dankt ihm, dankt und hofft auf ihn!

2. Er sendet Tau und Regen und Sonn- und Mondenschein, er wickelt seinen Segen gar zart und künstlich ein und bringt ihn dann behände in unser Feld und Brot: Es geht durch unsre Hände, kommt aber her von Gott. – Refr.

3. Was nah ist und was ferne, von Gott kommt alles her, der Strohhalm und die Sterne, der Sperling und das Meer. Von ihm sind Büsch und Blätter und Korn und Obst von ihm, das schöne Frühlingswetter und Schnee und Ungestüm. – Refr.

4. Er lässt die Sonn aufgehen, er stellt des Mondes Lauf; er lässt die Winde wehen und tut den Himmel auf. Er schenkt uns so viel Freude, er macht uns frisch und rot, er gibt den Kühen Weide und unsern Kindern Brot. – Refr.

 

Im nächsten Video sind Sie eingeladen zum Beten – das Eingangsgebet.

Psalm 104: Im Video sprechen wir ihn gemeinsam, zum Mitsprechen finden Sie den Text unterhalb des Videos.

aus Psalm 104: Lobe den Herrn, meine Seele! Herr, mein Gott, du bist sehr groß. Du lässest Brunnen quellen in den Tälern, dass sie zwischen den Bergen dahinfließen, dass alle Tiere de Feldes trinken und die Wildesel ihren Durst löschen. Darüber sitzen die Vögel des Himmels und singen in den Zweigen. Du tränkst die Berge von oben her, du machst das Land voll Früchte, die du schaffest. Du lässest Gras wachsen für das Vieh und Saat zu Nutz den Menschen, dass du Brot aus der Erde hervorbringst, dass der Wein erfreue des Menschen Herz und sein Antlitz glänze vom Öl und das Brot des Menschen Herz stärke. Es wartet alles auf dich, dass du ihnen Speise gebest zu seiner Zeit. Wenn du ihnen gibst, so sammeln sie; wenn du deine Hand auftust, so werden sie mit Gutem gesättigt, Verbirgst du dein Angesicht, so erschrecken sie; nimmst du weg ihren Odem, so vergehen sie und werden wieder Staub. Du sendest aus deinen Odem, so werden sie geschaffen, und du machst neu das Antlitz der Erde. Ich will dem Herrn singen mein Leben lang und meinen Gott loben, solange ich bin.

Hören Sie als Predigttext die Lesung aus dem zweiten Brief an die Korinther im 9. Kapitel (Verse 6-15)

Im nächsten Video sind Sie eingeladen zum Mitsingen des Liedes: Lass uns den Weg der Gerechtigkeit geh’n. Der Text ist unterhalb des Videos – auf Handys lässt sich das Video als kleines Bild einspielen, dann können Sie den Text dazu lesen.

Refr.: Lasst uns den Weg der Gerechtigkeit geh’n – Dein Reich komme Herr, Dein Reich komme.

1.  Dein Reich in Klarheit und Frieden, Leben in Wahrheit und Recht. Dein Reich komme, Herr, dein Reich komme. – Refr.

2. Dein Reich des Lichts und der Liebe lebt und geschieht unter uns. Dein Reich komme, Herr, dein Reich komme. – Refr.

3. Wege durch Leid und Entbehrung führen zu dir in dein Reich. Dein Reich komme, Herr, dein Reich komme. – Refr.

 

Im nächsten Video hören Sie eine kleine Ansprache von Pastorin Martje Brandt – zum Thema: Dankbarkeit für das Wunder, dass die Weinlese begonnen hat und kärgliches Säen oder Säen (und Ernten) im Segen:

Zum Nachklingen der Ansprache hören Sie das Orgelstück: In paradiso von Théodore Dubois (an der Orgel: Anne-Sophie Bunk). Sie können es in zwei Varianten anwählen: mit paradiesischen Bildern von Amrum von Erntedank bis zum Ende des Jahres…  oder schlicht mit der Ansicht des Altars der Clemenskirche.

Im nächsten Video finden Sie die Fürbitte, das gemeinsame Gebet des Vater unsers und den Segen. (Wenn Sie nur den Segen hören wollen, nutzen Sie die Audiodatei im Anschluss.)

Im nächsten Video sind Sie eingeladen zum Mitsingen des Liedes: Bleib bei mir Herr… Der Text ist unterhalb des Videos.

1. Bleib bei mir Herr! Der Abend bricht herein. Es kommt die Nacht, die Finsternis fällt ein. Wo fänd’ ich Trost, wärst du, mein Gott, nicht hier? Hilf dem, der hilflos ist: Herr, bleib bei mir!

2. Wie bald verebbt der Tag, das Leben weicht, die Lust verglimmt, der Erdenruhm verbleicht, umringt von Fall und Wandel leben wir. Unwandelbar bist du: Herr, bleib bei mir!

3. Ich brauch zu jeder Stund dein Nahesein, denn des Versuchers Macht brichst du allein. Wer hilft mir sonst, wenn ich den Halt verlier? In Licht und Dunkelheit, Herr, bleib bei mir!

4. Von deiner Hand geführt, fürcht ich kein Leid, kein Unglück, keiner Trübsal Bitterkeit. Was ist der Tod, bist du mir Schild und Zier? Den Stachel nimmst du ihm: Herr bleib bei mir!

Als Nachspiel hören Sie: G-Dur Fantasie, J.S. Bach (Orgel: Anne-Sophie Bunk)

Sie möchten Anne-Sophie Bunk noch einmal auf dem Flügel des St. Clemens-Hüs hören? Hier spielt sie: “Claire de Lune” von Claude Debussy unterlegt mit Fotos des beeindruckenden Sommer-Vollmonds 2021 von Jessica Diedrich.

Aktuelle Veranstaltungen

Informieren Sie sich doch hier über unser spannendes Projekt “ERZÄHLENDE GRABSTEINE AMRUM”